Augenlasern

Wie viel kostet eine Augenlaserbehandlung?

Heutzutage kann eine Fehlsichtigkeit mit einer Augenlaserbehandlung behandelt werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir die Augen lasern zu lassen, willst du auch gern wissen, wie viel Geld du hierfür einplanen solltest. Deswegen möchten wir dir an dieser Stelle einen kleinen Einblick zum Thema geben.

May 7, 2022 Lesedauer: 8 minuten

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Die Kosten einer Augenlaserbehandlung im Überblick

Die Kosten für eine Augenlaserbehandlung in der Schweiz variieren je nach Augenklinik.

Vor-, Haupt- und Nachuntersuchung

Eine Augenlaserbehandlung setzt sich in der Regel aus mehreren Untersuchungen zusammen. Während die Voruntersuchung zumeist kostenlos ist, wird dir die Hauptuntersuchung in einigen Kliniken in Rechnung gestellt. Eine Hauptuntersuchung, in der alle Apparativuntersuchungen, eine ausführliche ärztliche Beratung sowie die Festlegung der Augenlasermethode enthalten sind, kann CHF 200.- bis CHF 400.- für beide Augen kosten. Informiere dich daher am besten vorab, damit keine bösen Überraschungen auf dich zukommen.

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Augenlaserbehandlung

Je nach Behandlungsmethode und Klinik kostet eine Augenlaser-OP in der Schweiz in etwa CHF 1400 bis CHF 1800 pro Auge.

Je nach Stärke deiner Fehlsichtigkeit können die Augenlaserkosten allerdings stark variieren und höher ausfallen, denn nicht alle Kliniken bieten Fixpreise an. So können sich die Kosten beispielsweise aus einem Grundpreis und variablen Kosten zusammensetzen, die je nach Art und Stärke deiner Fehlsichtigkeit deutlich höher ausfallen können.

Bei betterview kostet ine Augenlaserbehandlung je nach Behandlungsmethode CHF 1490.- (Trans PRK) oder CH 1790.- (Femto Lasik) pro Auge inkl. aller Voruntersuchungen und Nachkontrollen. Hierbei handelt es sich um Fixkosten, die du entweder auf einmal oder bequem in deinen Wunschraten zahlen kannst. Du weisst also schon im vornherein ganz genau welche Kosten auf dich zukommen.

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Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen an den Kosten deiner Augenlaser-Operation. Möglich ist dies, wenn du Kontaktlinsen nicht verträgst, sich die Dioptrien zwischen deinen Augen stark unterscheiden und eine Brille deine Sehschwäche nicht korrigieren kann.

Falls diese Voraussetzungen allerdings nicht auf dich zutreffen, kannst du ggfs. dennoch Kosten mit einer Zusatzversicherung der folgenden Anbieter sparen:

  • Helsana

  • Assura

  • Swica

  • CSS

  • ÖKK

  • anitas

Visana, KPT und Group Mutuelle leisten überhaupt keinen Beitrag. Für detaillierte Informationen zur Kostenübernahme in deinem konkreten Fall setzt du dich am besten mit deiner Krankenversicherung in Verbindung.

Übrigens: Eine Augenlaserbehandlung wird in den meisten Fällen als aussergewöhnliche Belastung anerkannt und ist damit steuerlich absetzbar.

Wie oft kann man sich die Augen lasern lassen?

Jedes Auge ist unterschiedlich. Das Ziel einer Augen-Laser-Behandlung ist immer die Sehstärke zu optimieren. Nicht immer kann aber nach einer Laserkorrektur eine Sehleistung von 100 % erreicht werden.

Auch kann es sein, dass sich die Sehleistung nach mehreren Jahren wieder verschlechtert. In solchen Fällen kann eine Nachbehandlung erfolgen. Ob Nachkorrekturen möglich sind, kommt auf die Hornhautdicke an. Eine durchschnittliche Hornhautdicke lässt in der Regel mehrere Behandlungen zu.

Lässt du dir deine Augen in einer unseren betterview Augenkliniken lasern und sollte sich deine Sehkraft innerhalb von drei Jahren wieder verschlechtern, so garantieren wir dir eine kostenlose Nachkorrektur.

Für wen lohnen sich die Kosten der Augenlaser-Operation?

Generell lohnt sich eine Augenlaser-Operation für alle Sehfehler, die mittels einer Augenlaser-Operation korrigiert werden können.

Langfristig können die Kosten einer Laserbehandlung günstiger ausfallen als die wiederkehrenden Kosten für Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen sowie deren Pflegemittel.

Unbezahlbar ist aber sicher die erhöhte Lebensqualität. Denn in den meisten Fällen können mit der Behandlung 100 % Sehkraft erreicht werden, wodurch du künftig auf Sehhilfen verzichten und dein Leben wieder in vollen Zügen geniessen kannst.

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Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit

Sehfehler wie Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Kurzsichtigkeit (Myopie) können, wenn du alle Voraussetzungen fürs Augenlasern erfüllst, mit der Operation korrigiert werden.

Die Kosten der Augenlaser-Operation unterscheiden sich je nach Behandlungsmethode (z. B. Femto-LASIK, Trans-PRK). Die entsprechende Behandlungsmethode wird u. a. je nach Stärke des Sehfehlers und Dicke der Hornhaut vom Augenarzt bestimmt.

Alterssichtigkeit

Für die Korrektur einer reinen Alterssichtigkeit (Presbyopie) sind Laserbehandlungen zwar mittlerweile möglich, aber noch nicht ausgereift bzw. haben sich noch nicht so sehr bewährt. Üblicher ist die Korrektur mittels eines refraktiven Linsenaustauschs. Bei diesem Eingriff wird die eigene Linse des Auges durch eine Kunstlinse, beispielsweise eine Multifokallinse, ersetzt.

Augenerkrankungen

Augenerkrankungen wie Grauer Star (Katarakt) können in den meisten Fällen operabel korrigiert werden. Grauer Star kann allerdings nicht durch einen reinen Lasereingriff behandelt werden, da es sich bei diesem um eine altersbedingte Trübung der Augenlinse handelt. Damit du wieder klar sehen kannst, muss deine Augenlinse in einer sogenannten Katarakt-Operation entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt werden. Für eine präzise Entfernung der Linse kann aber ein Laser zum Einsatz kommen.

Wie ist der Ablauf einer Augenlaser-Behandlung?

Der genaue Ablauf einer Augenlaser-Behandlung kann sich in verschiedenen Augenkliniken unterscheiden. In der Regel steht aber am Anfang eine erste Voruntersuchung, gefolgt von einer eingehenderen Hauptuntersuchung, dem eigentlichen Eingriff und der Nachkontrolle.

1. Voruntersuchung

Während einer ersten kürzeren Voruntersuchung stellt der Facharzt fest, ob eine Augenlaserbehandlung für dich geeignet ist. Dazu schaut sich der Arzt u. a. deine Hornhautdicke an, aber auch deine bisherigen Sehhilfen. Bringe deine Sehhilfen also mit zum Termin.

Bei betterview ist die Voruntersuchung immer kostenlos und unverbindlich. betterview hat Standorte in Zürich, Basel und Bern.

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2. Hauptuntersuchung

Sind deine Augen für eine Augenlaserbehandlung geeignet, so untersucht der Arzt diese in einer eingehenderen Hauptuntersuchung genauer. Während der Hauptuntersuchung kann der Arzt genau feststellen, welche der verschiedenen Lasermethoden zur Korrektur deiner Fehlsichtigkeit geeignet ist. Bei betterview, beispielsweise, kommen ausschliesslich sichere Behandlungsmethoden (Femto-LASIK und Trans-PRK) unter Einsatz modernster Laser zum Einsatz.

Die Hauptuntersuchung ist nicht in allen Augenkliniken kostenlos. Bei betterview ist sie aber immer unverbindlich und kostenlos.

3. Behandlung

Die Behandlung selbst dauert in der Regel überhaupt nicht lange. Nach ca. 15 min ist der Eingriff in der Regel bereits abgeschlossen. Nach der Behandlung solltest du nicht Auto fahren, da eine Sehschärfe von 100 % unmittelbar nach dem Eingriff in der Regel noch nicht gegeben ist und deine Sicht zunächst noch etwas milchig sein kann. In unserer betterview Klinik darfst du dich gerne erst einmal in unserer bequemen Chillout Area ausruhen und bei Bedarf organisieren wir ein Taxi für deine Heimfahrt.

Für die Tage nach der Behandlung wird dir der Arzt Augentropfen und Anweisungen geben, sodass deine Augen optimal verheilen.

Die Kosten für die Behandlung einer Augenlaseroperation unterscheiden sich je nach Methode und Klinik. Bei betterview hast du die Möglichkeit die Kosten bequem in Raten zu zahlen.

4. Nachkontrolle

Die Nachkontrolle ist wichtig, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist und findet je nach Behandlungsmethode bereits einen Tag oder aber fünf Tage nach der Behandlung statt. Weitere Nachkontrollen können nach mehreren Monaten erfolgen, um festzustellen, ob die erwünschte Sehkraft erreicht werden konnte.

Bei betterview ist die Nachkontrolle kostenlos. Unerwartete Kosten musst du also nicht befürchten.

Erfahre mehr über die Behandlung bei betterview und unser hochqualifiziertes Team angeführt von Dr. med. Toam Katz.

Welche Verschiedenen Methoden gibt es und was sind die Unterschiede?

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden für die Korrektur von Fehlsichtigkeiten am Auge. Welche für dich letztendlich geeignet ist, kann nur dein Augenarzt entscheiden und ist von mehreren Faktoren abhängig, u. a. wie stark deine Fehlsichtigkeit ist und ob du unter einer Hornhautverkrümmung oder dünner Hornhaut leidest.

Femto-LASIK

Die Femto-LASIK ist eine präzise und schonende Behandlungsmethode zur Korrektur von Brechungsfehlern am Auge. Sie ist eine Weiterentwicklung der bewährten LASIK-Methode. Damit können die operativen Möglichkeiten zur Korrektur solcher Fehlsichtigkeiten, wie zum Beispiel die Femto-Lasik im Rahmen der refraktiven Chirurgie, durch einen erfahrenen Augenarzt in einer Augenklinik vorgenommen werden.

Wann ist die Femto-LASIK geeignet?

Geeignet ist die Femto-LASIK für dich, wenn bei dir Kurzsichtigkeit (bis etwa -10 dpt), Weitsichtigkeit (bis etwa +5 dpt) oder eine Hornhautverkrümmung (bis etwa 5 dpt) besteht.

Wann ist die Femto-LASIK nicht geeignet?

Dieses Behandlungsverfahren ist für dünne Hornhäute ungeeignet. Dann kann die Trans-PRK eine gute Alternative sein. Ebenfalls nicht geeignet ist die Femto-LASIK, wenn du an einer Augenkrankheit leidest (z. B. Katarakt oder Glaukom) oder dein Brechungsfehler sich stetig verändert.

Wie funktioniert die Femto-LASIK?

Für die Femto-LASIK wird zunächst ein Femtosekundenlaser eingesetzt. Mit Hilfe des Lasers wird eine hauchdünne "Klappe" in der obersten Schicht der Hornhaut erzeugt, die aufgeklappt wird, um die Brechkraft korrigieren zu können. Diese Korrektur erfolgt durch einen sogenannten Excimer-Laser. Nach dem Eingriff wird der "Flap" wieder geschlossen.

Trans-PRK

Trans-PRK ist die Bezeichnung für "transepithiale photorefraktive Keratektomie". Im Unterschied zur Femto-LASIK ist für die Trans-PRK kein Hornhautschnitt notwendig. Bei einer Trans-PRK wird die oberste Schicht der Hornhaut mit Hilfe eines sogenannten Excimer-Lasers entfernt, um danach die Korrektur des Brechungsfehlers zu erlauben.

Wann ist die Trans-PRK geeignet?

Die Trans-PRK ist dann geeignet, wenn deine Hornhaut so dünn ist, dass sie sich nicht für eine LASIK-Behandlung eignet. Die Trans-PRK dient der Behandlung von Weitsichtigkeit (bis zu etwa +3 dpt), Kurzsichtigkeit (bis zu etwa -8 dpt) und Astigmatismus (bis zu etwa 6 dpt).

Wann ist die Trans-PRK nicht geeignet?

Eine Trans-PRK ist nicht geeignet, wenn du unter einer Augenkrankheit leidest (z. B. Katarakt oder Glaukom) oder dein Brechungsfehler sich während der letzten 12 Monate verändert hat.

Implantierbare Kontaktlinse (ICL)

Selbst wenn du nicht als Kandidat für eine Augenlaseroperation in Frage kommst, kannst du auf ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen hoffen!

Die ICL (implantierbare Kontaktlinse) wird im Auge eingesetzt, um Brechungsfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus zu korrigieren. Implantierbare Kontaktlinsen werden dauerhaft im Auge belassen, können jedoch jederzeit wieder herausgenommen werden, weshalb viele Patienten sie einer Laserbehandlung vorziehen. Die Kontaktlinsen bestehen aus biokompatiblem Material und sind daher weder sichtbar noch spürbar.

Wann sind implantierbare Kontaktlinsen geeignet?

Die Linsenimplantation ist für dich sinnvoll, wenn eine Laserbehandlung des Auges nicht möglich ist (z. B. bei starken Brechungsfehlern in Kombination mit Astigmatismus oder dünner Hornhaut) und du ein reversibles Verfahren wünschst.

Ist die Methode sicher und was sind mögliche Nebenwirkungen?

Augenlaserkorrekturen gelten mittlerweile als sehr sicher und können somit eine hervorragende Alternative zu Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen darstellen. Nichtsdestotrotz können wie bei jedem chirurgischen Eingriff auch nach einer Augenlaserbehandlung Nebenwirkungen auftreten.

Eines vorweg: Das Risiko aufgrund einer Augenlaserbehandlung zu erblinden ist praktisch ausgeschlossen. Bei der Augenlaserkorrektur wird lediglich die Oberfläche der Hornhaut abgetragen. Der Laser kommt dabei also gar nicht erst in Kontakt mit Sehnerv oder Netzhaut. Der Laser ist zudem computergesteuert und pausiert automatisch, wenn sich das Auge während der Behandlung bewegt.

Mögliche Nebenwirkungen

Das Augenlasern ist heute aus dem augenärztlichen Alltag nicht mehr wegzudenken und eine minimal-invasive Möglichkeit, um eine vorhandene Fehlsichtigkeit langfristig zu behandeln.

Je nach Grad und Art der Fehlsichtigkeit stehen unterschiedliche Methoden und Verfahren zur Verfügung. Dein Augenarzt wird das für dich am besten geeignete Verfahren nach einer umfassenden Voruntersuchung und in einem Beratungsgespräch mit unter Berücksichtigung deiner Bedenken, Sorgen und Wünsche entscheiden. Die Operation an sich ist unkompliziert, minimal invasiv und kann normalerweise ambulant vorgenommen werden.

Nach einer Augenlaser-Behandlung berichten viele Patienten über trockene Augen. Nach der Behandlung mit LASIK können die Patienten oft sofort – oder wenige Stunden nach dem Eingriff – klar sehen. Bei einer LASEK/PRK ist dieser Zeitraum gewöhnlich etwas länger. Aber nach 24 Stunden hat sich das Auge schon teilweise erholt und die Sehkraft hat sich verbessert.

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