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Nachstar

Nachstar bezeichnet die Trübung der hinteren Linsenkapsel des Auges, die nach einer Operation des Grauen Stars auftreten kann. Diese Trübung führt zu einer verschlechterten Sehleistung, da das einfallende Licht gestreut wird. Glücklicherweise kann dieser Zustand durch eine unkomplizierte und schmerzlose Laserbehandlung korrigiert werden, um die klare Sicht wiederherzustellen.

Der Nachstar im Detail erklärt

Der Nachstar, medizinisch als hintere Kapseltrübung oder Nachstar-Katarakt bezeichnet, ist eine häufige Komplikation, die nach einer erfolgreichen Operation eines Grauen Stars oder einem refraktiven Linsenaustausch auftreten kann. Grauer Star, medizinisch als Katarakt bezeichnet, ist eine Augenerkrankung, bei der die natürliche Linse des Auges trüb wird.

Dies führt zu verschwommener Sicht, Blendung und vermindertem Sehvermögen. Ein Katarakt entwickelt sich normalerweise im Laufe des Alters oder aufgrund von Faktoren wie Diabetes, Verletzungen oder genetischer Veranlagung. Die Behandlung beinhaltet in der Regel eine Operation.

Bei einer Kataraktoperation wird die trübe natürliche Augenlinse entfernt und durch eine klare künstliche Linse, auch Intraokularlinse (IOL) genannt, ersetzt. Während des Eingriffs wird die Linsenkapsel intakt gelassen, um die IOL zu positionieren. Die Linsenkapsel ist eine dünne, transparente Hülle, die die Linse im Auge umgibt. Sie besteht aus einer vorderen und einer hinteren Schicht. Die hintere Linsenkapasel kann sich Wochen, Monate oder auch Jahre nach so einer Behandlung eintrüben. Dann spricht man von einem Nachstar.

Weshalb kommt es zu einem Nachstar?

Der Nachstar entsteht aufgrund von Zellproliferation in der hinteren Linsenkapsel des Auges. Einige Zellen der hinteren Linsenkapsel können nach der Operation auf der Kapseloberfläche verbleiben. Diese verbleibenden Zellen können im Laufe der Zeit aktiv werden und sich vermehren, was zu einer Trübung der Kapsel führt.

Diese Trübung streut das einfallende Licht und beeinträchtigt das Sehvermögen. Nicht jeder, der eine Kataraktoperation durchführt, entwickelt zwangsläufig einen Nachstar. Dennoch besteht die Möglichkeit aufgrund dieser natürlichen Zellprozesse im Auge.

Welche Symptome treten beim Nachstar auf?

Nach einer Kataraktoperation kann ein Nachstar verschiedene Symptome verursachen, die die Sehleistung beeinträchtigen. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Symptome nicht immer unmittelbar nach einer Kataraktoperation auftreten müssen. Ein Nachstar kann sich über Wochen oder Monate entwickeln und die Symptome können allmählich aufkommen und sich verschlimmern.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Verschwommene Sicht

Leicht verschwommenes Auge mit Pupille im Fokus Die Trübung der hinteren Linsenkapsel führt zu verschwommenem Sehen oder einem leichten Schleier über dem Blickfeld. Feine Details können schwierig zu erkennen sein und das Sehen von klaren Konturen kann beeinträchtigt werden.

Trübes Sehen

Betroffene berichten oft von einem trüben, milchigen oder nebligen Erscheinungsbild der Umgebung. Dieser Effekt kann dazu führen, dass die Umwelt weniger klar und lebendig erscheint.

Erhöhte Blendeempfindlichkeit

Ein Nachstar kann die Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht erhöhen. Die Betroffenen stellen oft fest, dass sie bei hellen Lichtverhältnissen oder in der Nähe von Lichtquellen wie der Sonne oder Lampen stärker geblendet werden.

Veränderte Farbwahrnehmung

Einige bemerken eine Veränderung in der Wahrnehmung von Farben. Farben können gedämpft oder weniger intensiv erscheinen, was zu einer allgemeinen Beeinträchtigung der visuellen Erlebnisse führt.

Schwierigkeiten beim Nachtsehen

Betroffene mit einem Nachstar können Schwierigkeiten haben, bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dunkelheit zu sehen. Dies kann das Fahren bei Nacht oder das Erkennen von Objekten in schlecht beleuchteten Umgebungen erschweren.

Wie kann der Nachstar behandelt werden?

Die Behandlung eines Nachstars erfolgt in der Regel durch eine minimalinvasive Augenlaserbehandlung, die als YAG-Kapsulotomie bekannt ist. Dieses Verfahren ist äusserst effektiv und erfordert keinen Krankenhausaufenthalt.

Bei der YAG-Kapsulotomie handelt es sich um einen ambulanten Eingriff, der in der Regel in einer Augenklinik oder beim Augenarzt durchgeführt wird. Der Eingriff beginnt damit, dass Augentropfen gegeben werden, um die Pupille zu erweitern und das Auge zu betäuben. Dies sorgt für eine schmerzfreie Behandlung.

Der Augenarzt verwendet einen leistungsstarken YAG-Laser, um einen winzigen, präzisen Laserstrahl durch die vordere Kammer des Auges zu lenken. Dieser Laserstrahl trifft auf die trübe hintere Linsenkapsel und erzeugt eine winzige Öffnung. Durch diese Öffnung kann das einfallende Licht in das Auge wieder ungehindert auf die Netzhaut gelangen. Somit entsteht im Gehirn wieder ein scharfes und klares Bild.

Die YAG-Kapsulotomie ist schmerzfrei und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Behandlung erfordert keine Nähte, da die Öffnung selbstheilend ist. Direkt nach der YAG-Kapsulotomie kann der Betroffene eine sofortige Verbesserung der Sehleistung feststellen.

In den meisten Fällen erfordert die YAG-Kapsulotomie keine besondere Nachsorge. In der Regel können normale Aktivitäten sofort wieder aufgenommen werden. Jedoch werden regelmässige Kontrolluntersuchungen empfohlen, um sicherzustellen, dass die Sicht stabil bleibt und es keine Komplikationen gibt.

Insgesamt ist die YAG-Kapsulotomie eine bewährte und sichere Methode, um den Nachstar effektiv zu behandeln und die Sehleistung wiederherzustellen.

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