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Augenlasern

Augen nachlasern: wann und wie oft möglich?

Die Lasik-Methode hat sich als beliebte Option zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten etabliert. Doch wann ist es nötig, die Augen nachlasern zu lassen und wie oft kann die Behandlung durchgeführt werden? In diesem Beitrag erfährst du mehr über die Voraussetzungen und den zeitlichen Rahmen für das Nachlasern der Augen mittels Lasik.

Letztes Update: 16. August 2023Erstellt von: betterviewLesedauer: 4 minutenÜberprüft von: Dr. Med. (Isr.) Toam Katz
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Wann ist ein Nachlasern der Augen nötig?

Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Nachlasern der Augen nach einer Lasik- oder Trans-PRK-Behandlung nicht in jedem Fall erforderlich ist. Die meisten erzielen mit der ersten Behandlung bereits eine dauerhafte Verbesserung ihrer Sehleistung. Dennoch kann es in einigen Situationen notwendig sein, die Augen nachzulasern.

Verschlechterung der Sehkraft

In einigen Fällen kann es sein, dass sich die Sehleistung nach der ersten Behandlung wieder verschlechtert. Dies kann auf verschiedene Faktoren wie eine natürliche Veränderung der Augen zurückzuführen sein. Im Laufe des Lebens können sich Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung entwickeln oder bestehende Fehlsichtigkeiten können sich verschlimmern. In solchen Fällen kann ein Nachlasern erwogen werden, um die Sehleistung erneut zu korrigieren.

Unterkorrektur

Manchmal kann es vorkommen, dass die erste Augenlaserbehandlung nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Wenn die Fehlsichtigkeit unterkorrigiert wurde, kann ein Nachlasern erforderlich sein, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Spätestens drei Monate nach der Erstbehandlung solltest du eine deutliche Verbesserung deiner Sehkraft bemerken.

Alterssichtigkeit

Alterssichtigkeit stellt eine besondere Situation dar. Eine Lasik kann die Alterssichtigkeit, die normalerweise ab etwa 45 Jahren auftritt, nicht korrigieren. Bei der Alterssichtigkeit verschlechtert sich die Flexibilität der Augenlinse altersbedingt, was nicht mit einer Augenlaserbehandlung korrigiert werden kann. Wenn Alterssichtigkeit ein Problem wird, kann ein refraktiver Linsenaustausch eine bessere Option sein. Bei dieser Methode wird die natürliche Linse des Auges durch multifokale Kunstlinsen ersetzt, um sowohl die Ferne als auch die Nähe zu korrigieren.

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Nach einer Augenlaserbehandlung ist es wichtig, Geduld zu haben und den individuellen Heilungsverlauf zu berücksichtigen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es zu einer kurzzeitigen Verschlechterung der Sehleistung kommt, während sich die Augen erholen. Dies liegt daran, dass deine Augen Zeit benötigen, um sich an die neuen Veränderungen anzupassen und sich zu stabilisieren. Während des Heilungsprozesses können sich Sehschwankungen und Unschärfen vorübergehend bemerkbar machen. Es ist wichtig, das eigene Verhalten nach dem Augenlasern entsprechend den Anweisungen des Behandlers anzupassen, regelmässige Kontrolltermine wahrzunehmen und geduldig auf die vollständige Genesung der Augen zu warten. In den meisten Fällen verbessert sich die Sehleistung innerhalb weniger Tage und stabilisiert sich auf einem zufriedenstellenden Niveau. Es ist jedoch ratsam, jegliche Bedenken oder anhaltende Sehprobleme mit dem behandelnden Spezialisten zu besprechen.

Wie oft kann man nachlasern?

Wie oft man die Augen nachlasern kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In den meisten Fällen ist eine einmalige Nachkorrektur ausreichend, um die gewünschte Sehleistung zu erreichen. Es ist jedoch möglich, dass in seltenen Fällen weitere Nachbehandlungen erforderlich sind, insbesondere wenn sich die Sehleistung erneut verändert oder die erste Behandlung nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt hat.

Die Entscheidung für ein erneutes Nachlasern sollte sorgfältig mit einem erfahrenen Spezialisten besprochen werden, um die individuellen Bedürfnisse und die bestmögliche Behandlungsoption zu ermitteln.

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Welche Voraussetzungen müssen für das Nachlasern erfüllt sein?

Um das Nachlasern der Augen in Betracht zu ziehen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ausreichende Hornhautdicke: Deine Hornhaut sollte nach wie vor eine ausreichende Dicke haben, um den erneuten erforderlichen Gewebeabtrag während des Nachlaserns zu ermöglichen. Eine zu dünne Hornhaut kann ein Ausschlusskriterium sein, da dies das Risiko von Komplikationen erhöhen kann.
  • Gesunde Augen: Es ist wichtig, dass deine Augen frei von Infektionen, Entzündungen oder anderen Augenerkrankungen sind. Vor dem Nachlasern werden gründliche Untersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass deine Augen gesund und für die Behandlung geeignet sind.
  • Stabile Sehwerte: In den ersten Wochen nach einer LASIK-Behandlung können häufig Sehschwankungen und instabile Dioptrienwerte auftreten. Aus diesem Grund wird normalerweise empfohlen, mit dem Nachlasern mindestens drei Monate zu warten, um sicherzustellen, dass die Restfehlsichtigkeit über einen längeren Zeitraum stabil geblieben ist. Nach einer PRK-Behandlung kann frühestens nach sechs Monaten nachbehandelt werden.
  • Keine Alterssichtigkeit: Das Nachlasern ist in erster Linie zur weiteren Korrektur von Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung vorgesehen. Es ist keine geeignete Behandlungsoption für Alterssichtigkeit (Presbyopie), da dies eine altersbedingte Veränderung der Augenlinse ist.

Wie ist der Ablauf einer Nachkorrektur?

Der genaue Ablauf einer Nachkorrektur, auch als Nachlasern oder Enhancement bezeichnet, unterscheidet sich nur wenig von der ersten Augenlaserbehandlung.

  1. Untersuchung: Zunächst erfolgt eine gründliche Untersuchung deiner Augen. Dabei wird überprüft, ob eine Nachkorrektur erforderlich und möglich ist. Es wird deine Sehkraft, Augengesundheit und andere relevante Faktoren bewertet.

  2. Vorbereitung: Vor der Nachkorrektur wirst du über den genauen Eingriff, mögliche Risiken und den zu erwartenden Nutzen aufgeklärt. Eventuell werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um die individuellen Gegebenheiten deiner Augen zu bestimmen.

  3. Behandlung: Das Nachlasern selbst ähnelt in vielen Aspekten der ursprünglichen Laserbehandlung. Die Augen werden mit Augentropfen betäubt, damit du keine Schmerzen spürst. Anschliessend wird der vorhandene Flap mit einem speziellen chirurgischen Werkzeug angehoben. Dann wird der Laser verwendet, um das Augengewebe neu zu formen und die notwendige Korrektur der Sehleistung vorzunehmen.

    Sollte die Hornhaut sehr dünn und eine LASIK-Behandlung daher nicht nochmals möglich sein, wird die Trans-PRK-Methode auf dem vorhandenen Flap angewendet. Auch wenn deine Erstbehandlung eine Trans-PRK war, wird das Nachlasern mit dieser Methode erfolgen.

  4. Nachsorge: Nach der Behandlung ist eine gründliche Nachsorge wichtig. Du erhältst Anweisungen, wie du deine Augen pflegen und schützen kannst, sowie ein Rezept für Augentropfen, um die Heilung zu unterstützen. Regelmässige Kontrolltermine sind ebenfalls Teil der Nachsorge, um den Fortschritt der Heilung zu überwachen.

Was kostet Nachlasern?

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Die Kosten für eine Nachbehandlung können je nach Anbieter variieren. Viele verlangen zusätzliche Kosten für das Nachlasern. Da können dann schnell einige Hundert bis mehrere Tausend Franken auf dich zukommen. Wir bei betterview bieten für jede Behandlung eine 3-Jahres-Garantie, ohne versteckte Kosten. In diesem Zeitraum ist eine Nachkorrektur für dich kostenlos. Die Garantie kannst du sogar auf fünf oder zehn Jahre verlängern.

Wichtig ist, dass du dich vor einer Augenlaserbehandlung über die genauen Kosten des Anbieters ausführlich informierst. Bei manchen Anbietern fallen möglicherweise zusätzliche Kosten für Voruntersuchungen, Medikamente und Nachsorge an.

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Dr. Med. (Isr.) Toam Katz

Doctor

Dr. Med. (Isr.) Toam Katz ist Augenarzt und Experte für Fragen rund ums Thema Linsen und Laser-Chirurgie. Er graduierte an der Hadassah Uniklinik in Jerusalem in Medizin und spezialisierte sich danach in Augenheilkunde und refraktiver Chirurgie in Jerusalem und am Institut de la Myopie ... Mehr anzeigen

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